Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte.
Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben,
aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden
und der eigenen Existenz einen Sinn geben will,
dann ist es essenziell, ein gutes Herz zu haben.
Die menschliche Wärme ermöglicht die Öffnung.
Sie entdecken, dass alle menschlichen Wesen sind wie Sie selbst, ganz einfach.
Weisheiten des Dalai Lama
1.Gib anderen Menschen mehr, als sie erwarten, und tue es mit Freude.
2. Lerne dein Lieblingsgedicht auswendig.
3. Glaube nicht alles, was du hörst, powere aus alles was du hast und schlaf soviel du möchtest!
4. Wenn du sagst: "Ich liebe dich", meine es wirklich ernst.
5. Wenn du sagst: " Es tut mir leid," sieh ihnen in die Augen.
6. Sei mindestens sechs Monate mit jemandem zusammen, bevor du heiratest.
7. Glaube an die Liebe auf den ersten Blick.
8. Lache niemals über anderer Menschen Träume.
9. Lebe tiefgründig und mit Hingabe. Du magst verletzt werden, aber das ist der einzige Weg dein Leben komplett zu leben.
10. Wenn es Missverständnisse gibt, kämpfe nur für das, was du nicht schwören würdest.
11. Beurteile Menschen nicht nach ihren Verwandten/Bekannten.
12. Sprich langsam, aber denke schnell.
13. Wenn dich jemand etwas fragt, was du nicht beantworten möchtest, so lächle, als ob du fragen wolltest, warum sie das wissen wollen.
14. Mach dir klar, dass große Liebe und große Errungenschaften Risiken beinhalten.
15. Ruf Deine Mutter an.
16. Sag " Gesundheit", wenn jemand niest.
17. Wenn dir klar wird, dass du einen Fehler gemacht hast, wähle den richtigen Weg zum Handeln.
18. Wenn du verlierst, vergiss nicht, was du daraus gelernt hast.
19. Verinnerliche: Respektiere Dich selbst - Respekt gegenüber anderen - Verantwortlichkeit für Deine Handlungen
20. Lass eine kleine Auseinandersetzung nicht eine große Freundschaft ruinieren.
21. Heirate jemanden, mit dem/der du sprechen kannst. Wenn du Älter wirst, wird nichts so wichtig sein wie die Geschenke, die du durch deine Gespräche erhieltst.
22. Verbringe mehr Zeit allein.
23. Begrüße und mache dir Wechsel positiv zu nutze, aber schränke deinen Wert nicht ein.
24. Erkenne, das Stille oft die beste Antwort ist.
25. Lies mehr Bücher, und sieh weniger Fernsehen.
26. Leb dein Leben in Güte und mit Hingabe. So wirst du, wenn du alt bist, und zurückblickst noch wieder guten Nutzen davon haben.
27. Vertraue auf Gott, aber schließ dein Auto ab.
28. Eine Atmosphäre der Liebe in deinem Zuhause ist sehr wichtig. Tue alles, um ein ruhiges Heim mit Harmonie zu schaffen.
29. Wenn es da ein Missverständnis mit Menschen die du magst gibt, konzentriere dich auf das, was gerade jetzt ist. Sprich nicht über die Vergangenheit.
30. Lies zwischen den Zeilen.
31. Teile dein Wissen. Das ist ein Weg Unsterblichkeit zu erlangen.
32. Sei freundlich zum Planeten.
33. Predige, das ist wichtig.
34. Unterbreche niemanden, wenn Er /Sie dir gerade ein Kompliment macht.
35. Einmal im Jahr gehe irgendwohin, wo du noch nie vorher warst.
36. Trage Sorge für dein eigenes Leben.
37. Traue niemandem, der/die beim Küssen seine/ihre Augen nicht schließt.
38. Wenn du viel Geld verdienst, nutze es anderen zu helfen solange du lebst. Das ist die beste Befriedigung für Reiche.
39. Begreife, dass wenn du etwas, was du dir immer gewünscht hast nicht bekommst, eben genau das manchmal auch ein Glücksfall ist.
40. Lerne die Regeln, aber breche auch einige.
41. Verinnerliche, dass das beste Miteinander eines ist, wo die Liebe für den/die andere größer ist, als der Nutzen.
42. Messe deinen Erfolg daran, wieviel du aufgeben musstest um es zu erreichen.
43. Nimm an, dass dein Charakter dein Schicksal ist.
44. Genieße die Liebe und das Essen mit absoluter Hingabe.
Ich glaube, dass Demut und Geduld eng miteinander verbunden sind.
Die Demut setzt zuerst einmal das Vermögen zur Konfrontation,
zur Anwendung von Repressalien voraus,
wogegen sich dann die Entscheidung einschalten kann, nichts zu unternehmen.
Das ist es, was ich authentische Demut nenne.
Nach meinem Verständnis setzen wahre Toleranz und wahre Geduld
Selbstdisziplin und Zurückhaltung voraus –
das Bewusstsein, dass man auch anders handeln könnte,
dass man sich aber dagegen entschieden hat.
Verpflichten wir uns der Anerkennung
des so überaus kostbaren Charakters jedes einzelnen Tages.
Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind,
die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden.
Berührungen sind das Vehikel der gegenseitigen Tröstung,
das beginnt schon mit der Umarmung und dem Händeschütteln.
Das Bewusstsein der Vergänglichkeit,
vereint mit der Berücksichtigung des enormen Potenzials der menschlichen Existenz,
verleiht uns ein Gefühl der Dringlichkeit.
Denken wir an das, was einen wirklichen Wert besitzt,
an das, was unserem Leben einen Sinn gibt,
und setzen wir unsere Prioritäten dementsprechend.
Beginnen wir damit,
dass wir ein Verständnis für die wahren Quellen des Glücks entwickeln,
damit diese hinfort als Fundament für die Prioritäten unseres Lebens dienen können.
Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können,
ist der Bewusstseinszustand. Das ist das Wesentliche.
Wenn wir uns verantwortlich, betroffen, engagiert fühlen,
dann bringt uns das dazu, ein tiefes Gefühl, einen großen Mut zu empfinden.
Das Mitgefühl basiert viel mehr auf den wesentlichen Rechten des anderen
als auf unserer eigenen geistigen Projektion.
Wir sind alle gleich und Mitglieder einer einzigen Familie –
die Angelegenheiten der ganzen Welt sind zu inneren Angelegenheiten geworden.
Die wichtigste Methode zur Überwindung der Übel der Gesellschaft ist die Selbstdisziplin
im persönlichen Leben, durch die man sich bemüht, sich selbst zu meistern.
Es ist sehr schwierig, Disziplin von außen her aufzuerlegen.
Man könnte das Mitgefühl definieren als die Empfindung,
dass das Leid des anderen, das Leid aller Lebewesen unerträglich für uns ist.
Aufgrund wahren Mitgefühls wünschen wir uns, dem Leiden anderer ein Ende setzen zu können, und wir fühlen uns für die Leidenden verantwortlich.
Wenn die Geduld und die Toleranz von der Neigung Abstand nehmen,
fest und unbeugsam zu bleiben, dann müssen wir das nicht als ein Zeichen von Schwäche und des Zurücksteckens sehen, sondern vielmehr als ein Zeichen innerer Kraft.
Auf diese Weise zu reagieren erfordert Zurückhaltung,
die unerlässlich ist für einen starken Geist und für Disziplin.
Ein Feind ist etwas Seltenes.
In der Vergangenheit halfen uns die Bäume.
Ihre Blüten schmückten uns, ihre Früchte nährten uns,
ihre Blätter und ihre Fasern kleideten uns und gewährten Unterschlupf.
Wir suchten Zuflucht in ihren Ästen, um uns vor wilden Tieren zu schützen.
Ihr Holz wärmte uns, wir machten Stöcke daraus,
die uns im Alter stützten und mit denen wir uns verteidigten.
Wir waren sehr mit den Bäumen verbunden.
Heute, wo wir von komplizierten Maschinen und Computern in unseren modernen Büros umgeben sind, ist es leicht, unsere Verbindung zur Natur zu vergessen.
Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar,
und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein.
Alles, was unseren Planeten bevölkert,
die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten.
Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen.
Wenn wir die Muttermilch trinken, dann manifestiert sich das Mitgefühl in uns.
Dieser Akt ist ein Symbol der Liebe und der Zuneigung,
welcher die Grundlagen für unser gesamtes Leben legt.
Seien es Individuen oder Regierungen:
Das Prinzip, das uns leiten sollte, ist das der Menschenrechte.
Die Tatsache, in einem Land zu leben, wo die Menschenrechte existieren und wir uns ihrer erfreuen können, beinhaltet notwendigerweise auch Aufgaben und Verantwortungen.
Ein gewaltloses Verhalten ist ein körperliches oder verbales Verhalten,
das von dem Wunsch beseelt ist, nützlich zu sein, einem anderen zu helfen.
Es ist also die Motivation einer Handlung, welche bestimmt,
ob sie gewalttätig oder gewaltlos ist.
Der Friede muss sich auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens entwickeln.
Die Familie ist die grundlegende Einheit der Gesellschaft.
Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Es ist wichtig, dass Sie sich dessen bewusst werden,
wie viel von Ihrem eigenen Glück mit dem Glück anderer zu tun hat.
Es gibt kein individuelles Glück, das von dem anderer ganz unabhängig wäre.
Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen,
den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen.
Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung.
Vorstellungen wie meine Nation, deine Nation,
meine Religion, deine Religion sind zweitrangig geworden.
Wir müssen vielmehr die Betonung darauf legen,
dass der andere ebenso viel wert ist wie wir selbst.
Das ist Menschlichkeit!
Das ist auch der Grund, warum wir unser ganzes Erziehungssystem überdenken müssen.
Der Wandel muss im Inneren vor sich gehen.
Es sind Hass und Böswilligkeit, die unseren Frieden und unser Glück am meisten bedrohen.
Um verhindern zu können, dass Hass und Zorn in uns geboren werden,
müssen wir zuerst vermeiden, dass Unzufriedenheit, die deren Wurzel ist, sich einnistet.
Wenn Hass sich erst einmal mit aller Kraft und Macht manifestiert hat,
ist es sehr schwierig, ein Gegenmittel anzuwenden.
Jeder besitzt gute Eigenschaften – man muss nur bereit sein, sie zu finden.
Wenn Sie das tun, dann müssen Sie zugeben,
dass Ihre negative Sicht eines Menschen auf ihrer eigenen Wahrnehmung beruht,
also mehr auf ihrer geistigen Projektion als auf der wahren Natur dieses Menschen.
Es ist lebenswichtig, in den Beziehungen zum anderen viel Raum für Wandel zu lassen.
Zu solchen Änderungen kommt es in Übergangsphasen,
in denen die Liebe tatsächlich reifen und sich ausweiten kann.
Dann ist man in der Lage, den anderen wirklich zu kennen – ihn zu sehen, wie er ist,
mit seinen Fehlern und Schwächen, ein menschliches Wesen wie man selbst.
Erst in diesem Stadium ist man so weit,
dass man sich ehrlich für den anderen entscheiden kann – ein wahrer Akt der Liebe.
Wenn wir mangels einer inneren Disziplin all die Emotionen, die uns durch den Kopf gehen,
unter dem Vorwand ausleben, dass sie zum Ausdruck gebracht werden müssen,
dann kann das zu schwerem Missbrauch führen;
es mag uns sogar schwer fallen, die Gesetze unseres Landes zu respektieren.
Die menschlichen Emotionen haben kein Ende,
und die Macht der negativen Gefühle ist grenzenlos.
Wenn jeder sich selbst mit Hilfe einer inneren Disziplin meistert,
dann gibt es keine Verbrechen, auch wenn im Äußeren keine Polizei vorhanden ist.
Das verdeutlicht die Wichtigkeit der Selbstbeherrschung.
Die Ironie will es so, dass wir dann,
wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind.
Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende
und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten.
Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.
Die wahre Verteidigung wird dort aufgebaut, wo sich die Feinde finden.
Ist es nicht ein bewundernswertes und großartiges Verhalten,
wenn jemand in der Lage ist, seine Wünsche zu beobachten
und dabei gleichzeitig den weltlichen Versuchungen zu widerstehen,
obwohl er sich in einer Umgebung befindet,
wo so viele Umstände die Befriedigung von Wünschen verlangen?
Das Mitgefühl lässt sich zusammenfassend als ein gewaltloser,
nicht angriffslustiger, nicht aggressiver Geisteszustand definieren.
Es ist eine geistige Haltung, die mit einem Sinn für Engagement,
Verantwortung und Respekt vor dem anderen einhergeht.
In tse-wa, dem tibetischen Wort für Mitgefühl, klingt mit,
dass man sich selbst gute Dinge wünscht.
Es spricht also nichts dagegen, dass wir damit beginnen, diese Empfindung zu nähren, indem wir uns selbst wünschen, von allem Leiden befreit zu sein.
Danach können wir diese Empfindung kultivieren, verstärken
und auf die äußere Welt ausdehnen, so dass sie die anderen mit einschließt.
Was ist ein Feind?
Ein Feind ist jemand, der uns an Leben, Körper, Besitz,
Familie und Freunden zu schaden sucht –
kurz an allem, was unser Glück ausmacht.
Der wahre Feind ist also die Böswilligkeit.
Der Friede auf der Welt ergibt sich aus dem Frieden in den Individuen.
Wer auf natürliche Weise gelassen ist, im Frieden mit sich selbst,
wird ein für seine Mitmenschen offener Mensch sein.
Und genau hier findet sich das Fundament für den Weltfrieden.
. . . . gleichgültig ob Shambhala ein Ort irgendwo auf diesem Planeten ist, oder nicht,
so kann er dennoch nur von denen gesehen werden, deren Geist und karmische Tendenzen rein sind.