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INDIANDERWEISHEITEN

Ich kann sehen, dass noch etwas anderes dort in dem blutigen Schlamm starb und vom Schnee begraben wurde.
Eines Volkes Traum ist dort gestorben.
Es war ein schöner Traum.

Sioux-Medizinmann Hehaka Sapa (Black Elk) zu Wounded Knee...







Die Weisheit der Indianer


Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist, und ob Du zu träumen wagst,

der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen,

um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen, ob Du mit der Freude – meiner oder Deiner – da sein kannst,

ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst,

von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen,

zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du jemand enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein.
Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,

und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.

Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern – meinem und Deinem – leben kannst

und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst

und zu dem Silber des Vollmondes rufst: „Ja!“

Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,

erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen,

und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.

Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst

und in den leeren Momenten

wirklich gerne mit Dir zusammen bist.









Lasst uns hingehen in unsere Gebirge.
Lasst uns unsere Herden in Tälern weiden und lasst uns dort reiten,
wo es nach Salbei duftet und nach dem Geruch der Pinienholzfeuer.
Lasst uns in Frieden wohnen im Land der roten Berge,
die aus dem Sand der Wüste aufsteigen, wo die Adler fliegen.

Häuptling Ganada Mucho








Solange der Adler jagt und fliegt, lebt diese Welt.
Doch fliegt und jagt der Adler nicht mehr, stirbt diese Welt.







Kein Mensch beginnt er selbst zu sein, bevor er nicht seine Vision gehabt hat.
Ausspruch der Ojibway







Ich wage zu behaupten, dass der Indianer in seinem Tipi,
der über die Bedeutung des Lebens nachdachte,
seiner Verwandtschaft mit allen Geschöpfen nachspürte
und sich mit dem ganzen Universum eins fühlte,
dabei das wahre Wesen aller Kultur in sich aufnahm.
Luther Standing Bear, Häuptling der Oglala Sioux








Es gibt mehr als eine Straße, die zum Leben nach dem Leben führt,
es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg,
die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden,
es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.







Der Erste Friede, der Wichtigste ist der,
welcher in die Seele der Menschen einzieht,
wenn sie ihre Verwandtschaft,
ihre Harmonie mit dem Universum einsehen
und wissen, daß im Mittelpunkt der Welt
das große Geheimnis wohnt,
und daß diese Mitte tatsächlich überall ist.
Sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede,
alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.
Hehakà Sapa (Black Elk = Schwarzer Hirsch), Oglala-Sioux und Hüter der heiligen Pfeife








Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt. Sage Dank für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein. Wenn du keinen Grund siehst, Dank zu sagen, liegt der Fehler bei dir.
Tecumseh







Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
Unbekannter Apachenkrieger







Wenn dein Körper zu eng ist für deine Seele,
dann öffne den Mund zu einem Lächeln!







Der Tag geht zu Ende:
Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat.
Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg!
Calvin. O. John







Wie glücklich ich bin ?
Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt,
sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.
Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianer







Belästige niemanden seiner Religion wegen -
achte die Ansichten anderer und verlange von ihnen, dass sie auch die deine achten.

Tecumseh







Ich habe gelernt, dass sich der Mensch bei wichtigen Unternehmungen
nicht nur auf sich selbst verlassen darf.
Lone Man, Teton Sioux







Die indianische Art zu leben bedeutet Freiheit –
eine intensive und allumfassende Liebe zur Natur,
Ehrfurcht vor dem Leben und das feste Vertrauen zu einem höheren Wesen. Die Beziehung des Indianers zu anderen Menschen basiert auf Wahrheit, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Luther Standing Bear, Häuptling der Oglala Sioux








Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da,
nein ich schlafe nicht.

Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,
ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,
wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,
dann bin ich für euch verborgen,
ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht.
Echtor MC Gabhan








                    indianische zehn gebote:



                    1.         seid nahe dem geist

                    2.         habt achtung voreinander

                    3.         helft einander

                    4.         seid aufrichtig

                    5.         tut, was recht ist

                    6.         bewahrt euch gesund und stark an körper und seele

                    7.         habt ehrfurcht vor der erde und allem leben

                    8.         wisset, wie ihr für euch selbst sorgt, und seid nicht angewiesen auf 

                                andere

 

                    9.         tut euren teil zum wohle aller

                   10.        kümmert euch um das wohl aller - arbeitet zusammen !